Baseltor – historisch & vielseitig
Das Baseltor umfasst folgende Räumlichkeiten:
Nordturm
- Eingangsbereich mit Toilette
- Waffenraum
- Ausstellungsraum mit fünf Tischen und ca. 30 Sitzplätzen
Mittelturm
- Fahnenraum
- Archiv
- Sitzungszimmer mit drei Tischen und 20–25 Plätzen
Alle Räume verfügen über elektrische Anschlüsse und sind im Winter beheizt.
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Nutzung
Die Räumlichkeiten werden vom Unteroffiziersverein Solothurn für Sitzungen, Übungen sowie zur Präsentation historischer Waffen und Trophäen genutzt – teilweise über 100 Jahre alt.
Das Baseltor steht darüber hinaus auch Privatpersonen, Vereinen, Organisationen und Firmen zur Verfügung, beispielsweise für:
- Sitzungen
- Besprechungen
- Apéros
- kleinere Anlässe
Reservation & Kontakt
Für Auskünfte und Reservationen:
Max Flückiger
๐ 032 685 28 65
๐ฑ 079 275 46 28
โ๏ธ baseltor@uov-solothurn.ch
Oder nutze direkt das Formular:
Foto: Guido Schenker, kant. Denkmalpflege, Solothurn
Geschichte
Das Baseltor war Teil der historischen Stadtbefestigung von Solothurn. Bereits zuvor befand sich am östlichen Stadtausgang das Eichtor, wo Hans Roth am 10. November 1382 die sogenannte Mordnacht von Solothurn vereitelte.
Der Bau des heutigen Baseltores wurde 1502 durch Hans Gibelin, einen aus Oberitalien stammenden Baumeister, begonnen. Bereits 1504 wurde das Bauwerk fertiggestellt und durch den Rat abgenommen. In den folgenden Jahren wurde es erweitert und verstärkt, um den Anforderungen der damaligen Verteidigung gerecht zu werden.
Im Laufe der Jahrhunderte verlor das Tor seine militärische Funktion. Im 19. Jahrhundert sollte es sogar abgebrochen werden, konnte jedoch dank dem Einsatz der Bevölkerung erhalten bleiben.
(Quelle: Festschrift „100 Jahre UOV Solothurn“, 1966)
Ausbau zum Vereinslokal
Der Wunsch nach einem eigenen Vereinslokal führte 1951 dazu, dass der UOV Solothurn bei der Stadt ein Gesuch zur Nutzung des Baseltores einreichte – welches bewilligt wurde.
Nach längeren Vorbereitungen begannen 1962 die Ausbauarbeiten, die sich über vier Jahre erstreckten. Dabei leisteten die Mitglieder des Vereins über 4200 Stunden Fronarbeit.
Das Baseltor wurde von Grund auf erschlossen:
- Einbau von Treppen und Zwischenböden
- Installation von Heizung, Strom und Infrastruktur
- aufwendiger Materialtransport innerhalb der Türme
Der Ausbau wurde durch Eigenmittel, Beiträge von Unterstützern sowie durch öffentliche Gelder finanziert.
Das Baseltor ist bis heute ein eindrückliches Beispiel für Engagement, Kameradschaft und Vereinsarbeit.